BEGEHUNGEN 2021
12. - 15.08.2021
Begehungen 2021 - Das Kunstfestival
Güterbahnhof Altendorf

Der Festivalort

Der ehemalige Güterbahnhof Altendorf wird die Kulisse für die BEGEHUNGEN 2021 sein.

Die Bahnstation wurde gemeinsam mit der Industriebahn Küchwald-Obergrüna 1903 in Betrieb genommen. Sie war als Drehkreuz für die im Norden der Stadt angesiedelten Fabriken von zentraler Bedeutung. Der Bahnverkehr auf dieser Strecke wurde 2003 – genau 100 Jahre nach seinem Start – endgültig eingestellt. Die Gleisanlagen sind bis auf einige Reststücke abgebaut, und nur noch wenige Fragmente erinnern an die ursprüngliche Bestimmung des Ortes. Die seit Jahren leerstehende Lagerhalle wird das Zentrum unseres diesjährigen Festivals sein.

Die Begehungen

Das Kunstfestival Begehungen findet seit 2003 in Chemnitz statt - als größtes Off-Kultur-Event der Stadt. Markenzeichen ist eine unkonventionelle und niederschwellige Herangehensweise an Kunst. Die Begehungen sind aus diesem Grund nicht nur eine temporäre Kunstausstellung, sie sind ein sozialer Treffpunkt für Menschen unterschiedlichster Prägungen. Ein umfangreiches Rahmenprogramm, bestehend aus Performances, Lesungen und Konzerten, ist ebenfalls wesentlicher Bestandteil des Festivals.

Wichtig und dem Festivalname verpflichtet ist die Tradition des jährlich wechselnden Ortes. So waren neben Mikro-Arealen auf dem Sonnenberg und dem Brühl u.a. ein ehemaliges Gefängnis, eine alte Schule, der Kulturpalast Rabenstein, eine Gartensparte und verlassene Industriegebäude Orte des Kunstfestivals.

Die Begehungen verstehen sich als inklusives und barrierearmes Festival mit umfangreichen Angeboten. Der Eintritt zu allen Programmpunkten sowie zu der Ausstellung ist frei.

Eine Außenansicht vom ehemaligen Güterbahnhof Altendorf, der die Kulisse für die BEGEHUNGEN 2021 sein wird.
Eine Innenansicht vom ehemaligen Güterbahnhof Altendorf, der die Kulisse für die BEGEHUNGEN 2021 sein wird.
Eine Innenansicht vom ehemaligen Güterbahnhof Altendorf, der die Kulisse für die BEGEHUNGEN 2021 sein wird.

Fotos: Johannes Richter