Body Talks - unsere Körper erzählen Geschichten
Workshops oder Mitmachformate - Inklusion

„Body Talks“ ist ein offener, partizipativer Tanz-Workshop, der den Körper als universelle Sprache versteht. Im Zentrum steht die Begegnung zwischen unterschiedlichsten Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, Erfahrungen und Lebensrealitäten.
Der Workshop schafft einen Raum, in dem Bewegung aus Austausch entsteht. Durch einfache Impulse wie „Welche Bewegung erinnert dich an Herkunft oder Zuhause?“ oder „Wie zeigt dein Körper Freude, Fremdsein oder Verbindung?“ entstehen individuelle körperliche Ausdrucksformen, die geteilt und zu einer gemeinsamen Bewegungssprache verbunden werden.
„Body Talks“ versteht sich als Begegnungsraum, in dem Menschen einander näherkommen und ihre Realitäten sichtbar werden. Ziel ist es, Gemeinschaft zu schaffen und wegzukommen von der Vorstellung einzelner isolierter Menschen in einer gemeinsamen Stadt hin zu einem verbundenen sozialen Körper, der Unterschiede integriert.
Ein wichtiger Teil des Projekts ist das bewusste Erleben von Emotionen im Körper. Auch schwierige oder schmerzhafte Erinnerungen dürfen Raum bekommen. In achtsamen Momenten können diese körperlich erinnert, gehalten und durch Bewegung durchlebt werden, nicht um darin festzustecken, sondern um sie zu transformieren und loszulassen.
Unterschiedliche kulturelle Einflüsse treffen im Raum aufeinander und werden körperlich verhandelt. So entsteht ein Prozess, in dem Vielfalt nicht erklärt, sondern erlebt wird.
Der Workshop kann in eine gemeinsame Abschlussbewegung münden. Im Mittelpunkt steht nicht das Ergebnis, sondern das gemeinsame Erleben von Nähe, Unterschied und Verbindung. Es werden keine tänzerischen Vorkentnisse benötigt.
„Body Talks“ lädt dazu ein, den Körper sprechen zu lassen über das, was verbindet, verletzt hat und sich lösen darf.