Omnibusbahnhof (drinnen)
17:00 - 18:00
Are refugees welcome?
Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.
Omnibusbahnhof (drinnen)

Diskussion

Lokaler/Internationaler Support aus Sachsen für Geflüchtete

Die in Sachsen neu gewachsene Solidarität mit Geflüchteten aus der Ukraine überrascht. Waren doch seit 2015 Unterstützer:innen für Menschen auf der Flucht eher in der Minderheit. Es stellen sich Fragen: Wann wollen wir helfen? Warum ist Flucht für manchmal legitim und für viele kriminalisiert? Und: welche Hilfe ist von hier aus sinnvoll?

Vom lokalen Projekt bis zur international tätigen Organisation - die Möglichkeiten zu helfen existieren viele. Große NGOs wie bspw. „Mission Lifeline“ aus Dresden, die seit Jahren Menschen im Mittelmeer, Afghanistan oder aktuell aus der Ukraine retten sind extrem wichtig. Aber genauso alle lokalen Initiativen, die im Alltag Menschen beim Ankommen in Sachsen unterstützen! Denn Flucht endet nicht mit der Einreise nach Deutschland, im Irrgarten der Bürokratie auf der Suche nach Sprachkurs, Wohnung und Aufenthalt braucht es Unterstützung!

Wir wollen im Panel einen Einblick in die Arbeit von Hilfsstrukturen geben, die sich seit Jahren für Rechte von Schutzsuchenden einsetzen. Sie alle leisten praktische Hilfe für Menschen in Not, sie alle haben tagtäglich mit Widerständen zu kämpfen. Angefangen von fehlenden Ressourcen, über systematischen Rassismus hin zur eigenen Überlastung.

Wie kann auf Dauer professionelle Hilfe für Geflüchtete organisiert werden und wo wird diese gerade am Meisten gebraucht?

Podium:
Axel Steier, Gründer von Mission Lifeline e.V.
Saeid Karabij, Mitgründer der Projekte „Zeugen der Flucht“ und „Migrationsgeschichten Dresden“
Hasina Amirat, Beraterin für Asylbewerber*innen im Projekt ACT

Moderation:
Dave Schmidtke, Pressereferent, Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.

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