Alles außer "Wind of Change"
Workshops oder Mitmachformate - Transformation
Was hören wir, wenn wir Songs über die Wendezeit hören? Wie wird der Umbruch in „Grauer Beton“ von Trettmann oder „Fremd im eigenen Land“ von Advanced Chemistry, in dem Lied „Die Idee“ der Singersongwriterin Nichtseattle oder in einem Schlager wie „Auf den Dächern von Berlin“ erzählt? Und woran erinnern wir uns selbst? Was lösen die Songs bei uns aus – an Erinnerungen, Emotionen, Fragen, Irritationen?
Der Workshop „Alles außer ‚Wind of Change’“ nutzt Songs als Ausgangspunkt, um ins Gespräch zu kommen. Wir sprechen über Erfahrungen und Erinnerungen, aber auch darüber, wie die Transformationszeit erzählt und interpretiert wird. Gemeinsam hören wir Songs, ordnen kurz ein, geben Impulse und sind gespannt auf eure Erfahrungen, Fragen, Wahrnehmungen.
Populäre Darstellungen von Geschichte – Romane, Spielfilme oder eben Songs – sind produktive Zugänge zu Vergangenheit und erzählter Geschichte. Wir verstehen Popkultur als Ausgangspunkt, um auf ein weites, vielstimmiges, widersprüchliches Feld zu schauen. Popkultur geht dabei weit über das hinaus, was mit Wendehymnen wie „Wind of Change“ von den Scorpions verbunden ist – ästhetisch, inhaltlich, erinnerungskulturell. Und das schauen und hören wir uns gemeinsam an.