Digitale Tools und demokratische Partizipation: Wer spricht mit?
Panel - Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Entscheidungsfindungen sollen bedarfsorientiert, inklusiv, partizipatorisch und repräsentativ sein. Und zwar auf allen Ebenen. So fordert es das Nachhaltigkeitsziel 16 "Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen" der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Digitale Tools können diese Prozesse unterstützen: Sie beziehen Bürger:innen in Planungsprozesse mit ein, formen eine Plattform, in der Stimmen und Ansichten ausgetauscht werden können oder informieren darüber, was gerade vor sich geht und schaffen somit die Grundlage für einen Austausch.
Doch Beteiligungsprozesse müssen sich nicht nur auf die Beziehung zwischen Staat und Bürger:innen beschränken. Überall dort, wo entschieden wird, kann demokratisch und partizipativ entschieden werden.
Im Panelgespräch wollen wir die unterschiedlichen Perspektiven auf Partizipation und Digitalisierung diskutieren: Was gibt es und wer kann von partizipativen Entscheidungen profitieren? Wie unterstützen digitale Tools? Wann werden diese vom Beschleuniger zur gefährlichen Abkürzung? Welche Rolle spielt KI dabei?
Moderiert wird das Panel vom Mittelstand-Digital Zentrum Fokus Mensch. Dieses beschäftigt sich mit der Verbreitung der Nachhaltigkeitsziele in der deutschen Digitalbranche und ermöglicht so Einblicke über den Stand der Diskussion innerhalb der Branche selbst. Mit vier Vorreitern dieser Branche wird die Diskussion geführt: Sie haben Erfahrung im Bereich der digitalen Partizipation bei Bürger:innen-Beteiligung, kommunaler Projektplanung oder innerhalb der Unternehmensdemokratisierung.
Auf dem Panel vertreten sind:
- Liquid Democracy e.V. - Digitale Demokratie für Alle (Carolin Klingsporn)
- deliberAIde - From planning to insights to impact (Lukas Salecker)
- Mehr Demokratie e.V. mit Consul - Gestalten statt nur zuschauen (Julia Thomaschki)
- Demokratie Wegweiser - Wer sind deine politischen Ansprechpersonen? (Franziska Hollstein)