Glaubt noch wer?
Panel - Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Die Kirchen verlieren Mitglieder, Vertrauen und gesellschaftliche Selbstverständlichkeit. Gerade im Osten Deutschlands ist Religion für viele Menschen kaum noch Teil des Alltags.
Gleichzeitig bleiben Kirchen Orte politischer Debatte, sozialer Arbeit, moralischer Orientierung und demokratischer Verantwortung.
Das Panel fragt, was Kirche heute noch leisten kann — und was sie loslassen muss. Es geht um Glauben und Zweifel, um Macht und Missbrauch, um ostdeutsche Säkularität, um rechte Vereinnahmungen und um die Frage, ob Kirche in einer polarisierten Gesellschaft noch ein Ort sein kann, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen.
Mit Vertreter*innen aus Kirche, Theologie und gesellschaftlicher Praxis sprechen wir darüber, ob Religion noch eine öffentliche Rolle spielt — oder ob sie sich neu erfinden muss, um überhaupt noch gehört zu werden.