„Zwischen den Wahlen" Ein Fishbowl-Gespräch über Hoffnungen, Ängste und das, was auf dem Spiel steht
Workshops oder Mitmachformate - Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt
„Zwischen den Wahlen“ ist ein moderiertes Fishbowl-Gespräch von Nine-Christine Müller (Ostwärts) und Khaldun Al-Saadi über das, was politische Wahlkämpfe im Alltag der Menschen auslösen – abseits von Schlagzeilen, Programmen und klaren Positionierungen.
Im Zentrum steht die Frage: Was passiert eigentlich zwischen den Wahlen?
Nicht die extreme Polarisierung steht im Fokus, sondern die breite Mitte der Gesellschaft: Menschen, die unsicher, müde, besorgt, hoffnungsvoll oder wütend sind – und oft keinen Ort haben, um diese Ambivalenzen zu äußern.
Das Format schafft genau diesen Raum: ein offenes Fishbowl-Gespräch für 30–60 Teilnehmenden, ohne Podium und ohne klassische Talkshow-Logik. Ein Innenkreis mit freiem Stuhl ermöglicht spontane Beteiligung, alle sitzen auf Augenhöhe.
Moderiert wird das Gespräch von Nine-Christine Müller, die mit „Ostwärts“ dialogische Räume zu Identität und gesellschaftlichen Narrativen gestaltet, sowie Khaldun Al-Saadi, Moderator und Experte für gesellschaftlichen Zusammenhalt mit Erfahrung in Konflikt- und Dialogprozessen (u.a. NSU-Dokumentationskontext, Initiative Offene Gesellschaft e.V.).
Das Gespräch ist entlang von drei Impulsen strukturiert:
Was macht mir Sorgen? – persönlicher Einstieg ohne Analysezwang
Was wünsche ich mir – und von wem? – Verschiebung von Emotion zu Perspektive und Handlung
Was nehme ich mit – und was tue ich? – ehrlicher Abschluss ohne Auflösungspflicht
Ziel ist kein Konsens, sondern ein sichtbares Zulassen von Zwischentönen: Unsicherheit, Widerspruch und Offenheit sollen gleichberechtigt neben klaren Positionen stehen dürfen.
Zielgruppe sind politisch interessierte Menschen ohne aktivistischen Hintergrund, Suchende, junge Generationen sowie Bildungs- und Medienakteur:innen.
Im Anschluss wird ein separater Podcast für „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ produziert (ca. 30–45 Minuten). Dieser dient der inhaltlichen Vertiefung und öffentlichen Sichtbarkeit, ohne das Gespräch selbst aufzuzeichnen.